37 Grad. Strahlender Sonnenschein. Kein Wölkchen am Himmel. Der Wetterbericht hatte eigentlich nur zwei Vorschläge parat: Ins Wasser springen oder es sich im Liegestuhl gemütlich machen. Knapp 20 Kolleginnen und Kollegen von Heel entschieden sich trotzdem für Option drei: Wanderschuhe schnüren und gemeinsam 13 Kilometer durch den Schwarzwald marschieren. Rückblickend waren sich alle einig: Es hat sich gelohnt! Denn Organisator Simon Peter hatte nicht nur schattige Wege entlang der Oos ausgesucht, sondern offenbar auch zwei äußerst motivierte Hochlandrinder für das Unterhaltungsprogramm engagiert.
Bei Heel entstehen viele gemeinsame Aktivitäten aus der Initiative unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ob Volleyball, Fußball, Rennradfahren, Skifahren, gemeinsames Singen oder Motorradfahren – wer eine Idee hat, findet meist schnell Menschen, die Lust haben, mitzumachen.
Simon Peter gehört definitiv dazu. Seit Jahren organisiert er Wanderungen für Kolleginnen und Kollegen und beweist dabei jedes Mal aufs Neue, dass eine gute Tour aus weit mehr als schönen Wegen besteht.
Bei der diesjährigen Sommertour traf sich die Gruppe auf dem Heel-Parkplatz und machte sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg in den Schwarzwald. Schnell wurde klar: Simon hatte die Strecke wieder einmal mit viel Liebe ausgesucht. Große Teile führten durch den Wald und entlang der Oos – perfekte Bedingungen, um der Sommerhitze entspannt davonzuwandern.
Auf einer weitläufigen Wiese wartete dann die erste Überraschung. Zwei junge Hochlandrinder kamen der Gruppe neugierig entgegen. Allerdings nicht in dem gemütlichen Tempo, das man von Rindern erwartet. Die beiden trabten und hüpften beinahe synchron über die Wiese. Sie schienen mindestens genauso neugierig auf die Wandergruppe zu sein wie umgekehrt. Binnen Sekunden waren sämtliche Handys gezückt.


Nach dem ersten Anstieg erreichte die Gruppe einen idyllisch gelegenen Landgasthof mitten im Schwarzwald. Unter schattigen Bäumen warteten kühle Getränke und leckeres Essen auf sie, und es gab einen Platz, an dem es sich wunderbar verweilen ließ.

Gut gestärkt ging es anschließend weiter Richtung Ursprung der Oos. Dort begann der Teil der Wanderung, für den Simon bei seinen Touren inzwischen fast schon bekannt ist. Denn wer mit ihm unterwegs ist, bekommt nicht nur schöne Landschaften zu sehen. Simon erzählt Geschichten. Über die Natur. Über die Region. Über Dinge, an denen man sonst vermutlich vorbeigelaufen wäre.

An einer kleinen Lichtung neben der Oos las er die Sage vom Goldenen Kahn vor. Sie erinnert daran, dass ein respektvoller Umgang mit der Natur keine neue Idee ist, sondern schon seit Generationen weitergegeben wird.
Einige Kilometer später folgte die passende wahre Geschichte dazu. Simon berichtete von den Uranvorkommen bei Oberbeuern und davon, wie in den 1970er- und 1980er-Jahren Pläne für einen Uranabbau im Raum Baden-Baden diskutiert wurden. Letztlich verhinderten Bürgerinitiativen und Naturschützer, dass diese Pläne Realität wurden. So blieb die Landschaft erhalten, die heute die perfekte Kulisse für Wanderungen, Naturerlebnisse und Simons Geschichten bietet.
Und wer ihn kennt, weiß, dass ihm die Natur besonders am Herzen liegt. Er spricht nicht nur über Umweltschutz, sondern lebt ihn auch. Privat sammelt er beispielsweise regelmäßig Müll in der Natur, unter anderem entlang des Rheins. Entsprechend zog sich eine Botschaft wie ein roter Faden durch den Tag: Wer draußen unterwegs ist, sollte die Natur so hinterlassen, wie er sie vorfinden möchte.

Genau solche Momente machen gemeinsame Aktivitäten so besonders. Man lernt Kolleginnen und Kollegen noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen, kommt mit Menschen ins Gespräch, denen man im Arbeitsalltag vielleicht nur kurz auf dem Flur begegnet, und sammelt gemeinsame Erinnerungen.
Bei Heel gehört genau das zu unserer Unternehmenskultur. Teamgeist entsteht eben nicht nur im Büro, sondern auch dort, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind.
Und weil eine Simon-Peter-Wanderung offenbar nicht nur landschaftlich, sondern auch organisatorisch bestens geplant ist, erreichte die Gruppe den Parkplatz nahezu punktgenau. Die offizielle Verspätung betrug exakt eine Minute.
Für einen Tag voller Geschichten, Hochlandrinder, Natur und guter Gespräche ist das eine Bilanz, die sich wirklich sehen lassen kann.

Lust auf ein Team, das nicht nur Projekte gemeinsam voranbringt, sondern auch gemeinsam die Wanderschuhe schnürt? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen. 😊